Antragsteller:
Landesvorstand
Wortlaut des Antrages:
Die Landesversammlung des FVDZ Niedersachsen fordert den Bundesgesundheits-
minister auf, endlich dem ambulanten Gesundheitssystem mit seinen freiberuflich
tätigen Zahnärzten und Ärzten die ihm gebührende Unterstützung zukommen zu lassen.
Sie bilden das Rückgrat der medizinischen Versorgung in Deutschland.
Insbesondere sind Budgets und Regresse abzuschaffen und Bürokratielasten deutlich
zu senken. Die Honorierung der einzelnen medizinischen Leistung muss sich auch
an den betriebswirtschaftlichen Daten orientieren.
Begründung:
Die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems in Deutschland beruht auf der
„doppelten Dualität“ aus GKV und PKV sowie der unterschiedlich organisierten
stationären und ambulanten Versorgung aus Kliniken und freiberuflich selbstständig
Niedergelassenen.
Die freien Zahn-Arztpraxen tragen die Hauptlast der (zahn)medizinischen
Versorgung. Die Leistungsbereitschaft wird durch Verlagerung des Morbiditätsrisikos
auf die Leistungserbringer nicht gefördert. Für begrenzte Mittel kann es nur begrenzte
Leistungen geben. Mit rückwärtsgewandten Maßnahmen wird die hohe Qualität
der Versorgung der Bevölkerung gefährdet.
Abstimmung: einstimmig angenommen